Igler Bahn: Breite Front gegen die Pläne der IVB – Stadtblatt

Breite Mehrheit im Gemeinderat will Anbindung an Innenstadt und Verlängerung ins Ortszentrum Igls.

IGLS (gstr). Seit vergangenem Herbst fristet die Linie 6, die sogenannte „Igler Bahn“, ein trauriges Dasein. An Wochentagen verkehrt die Straßenbahn in den südlichsten Innsbrucker Stadtteil nur mehr einmal täglich. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) argumentierten diese massive Reduktion des Fahrplans mit niedrigen Fahrgastzahlen. Seither gehen die politischen Wogen hoch.

Auch ÖVP legt Pläne vor
Nachdem sich bereits SPÖ und FPÖ vehement für eine Attraktivierung und den Erhalt der Bahn ausgesprochen hatten, legte sich auch der ,,Neue“ bei den Grünen, Georg Willi, fest. Die Igler Bahn soll besser an das Stadtzentrum angebunden und bis ins Zentrum von Igls verlängert werden. Natürlich soll dann auch der Takt wieder intensiviert werden. Diese Pläne decken sich auch mit den Vorstellungen der ÖVP welche diese in der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe für die Zukunft der „6er“ einbringen will. Diese Sitzung findet am 24. Jänner statt.

„Eine Verlängerung der Trasse bis noch Igls würde den Einzugsbereich um 750  Personen erhöhen.“
GRIN DARIA SPRENGER (ÖVP)

Vielfache Nutzung
Auch die ÖWP möchte die Linie 6 als „stoßzeitenunabhängiges Nahverkehrsmittel“ erhalten und die Taktfrequenz wieder deutlich erhöhen. Um die Bahn attraktiver zu machen, schlagen auch die Schwarzen eine Verlängerung der Trasse ins Zentrum von Igls und eine Verlängerung der Linie bis in die Anichstraße vor. „Zusätzlich muss die Bahn als Erlebnis- und Waldbahn beworben werden, um auch die touristische Nutzung zu erhöhen“, betont VB-GRin Daria Sprenger.

ÖVB Grin DI Daria Sprenger

Derzeit eine „Geisterbahn“: GRin Daria Sprenger präzisiert die Forderungen der ÖVP: ,,Igler Bahn muss attraktiver werden“. Foto Gstraunthaler

 

Beitrag entnommen von meinbezirk.at

 

 

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